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Die eigene Einzigartigkeit leben

 

Jeder Mensch und jedes Leben sind einmalig und somit in meinen Augen automatisch bereichernd für diese Welt.

Ich glaube jeder Mensch ist mit dem was er aus sich heraus authentisch hervor bringt so einzigartig,

dass es Verschwendung wäre dies nicht mit anderen zu teilen. Irgendwie haben wir uns gesellschaftlich

aber gegenseitig eingeredet, dass nur bestimmte Menschen oder Verhaltensweisen einzigartig/besonders/wertvoll sein können.

Somit werden Bedingungen geschaffen, die nicht existieren und nur in der gegenseitigen Abtrennung voneinander resultieren. 

Wir sind jedoch von Natur aus einmalig. Wenn also jeder Mensch einzigartig ist, wie sinnlos ist dann das Konkurrenzdenken

und sich selbst gering zu schätzen?

Photo by Julia Caesar on Unsplash
Photo by Julia Caesar on Unsplash

Mein Vorschlag: es gibt zwei Schritte zu tun, die parallel stattfinden können. Erster Schritt wäre, 

sein authentisches Selbst zu erforschen und zu erkennen. Der zweite Schritt wäre es dieses Selbst,

diesen inneren Kern mithilfe dem Mittel seiner Wahl zum Ausdruck zu bringen / hervor zu leben.

Wie erkennt man seinen inneren Kern? Für mich ist es eine Lebensaufgabe dies zu erforschen.

Und vermutlich wird man nie in seiner Ganzheit dieses eigene Wesen vollständig erkennen und verstehen.

Aber irgendwann habe ich mich entschieden Schritte zu unternehmen, diesem Kern näher zu kommen.

Das fängt für mich damit an sich selbst in wiederholender Frequenz die Frage zu stellen:

„Wer bin ich und wer möchte ich sein?“ Bin ich nur Zuschauer oder Mitgestalter in meinem Leben?

Photo by Ashim D’Silva on Unsplash
Photo by Ashim D’Silva on Unsplash

Ich wünsche mir, dass wir uns gegenseitig in unserer Einzigartigkeit sehen und stärken.

Es gibt keine Konkurrenz, wir brauchen das nicht. Ich hatte mein Leben lang das Mangeldenken,

dass nicht genug für alle da wäre. Es gäbe die Genies und die Unbegabten. Dass ich weniger sein

könnte als jemand anderes. Dass ich um meinen Platz im Universum kämpfen muss, um nicht

abgehängt zu werden. Das sind alles Illusionen, Trennungen, erschaffen von einem kleinen Ich,

das sagt: „Ich bin nicht genug, ich bin falsch, ich brauche mehr, ich bin abhängig von Bestätigung,

ich bin traumatisiert...“ Schaffen wir es, uns von der selbst auferlegten gedanklichen Knechtschaft

an diese wertenden „Ich-Instanzen“ zu lösen, können wir frei kreieren ohne Versagensängste.

Bei der Kunst geht es nicht um richtig und falsch, es geht darum zu fragen: „wie weit kann ich gehen,

wie tief kann ich blicken, welche Geheimnisse offenbaren sich mir wenn ich es wage über vertraute

Grenzen zu gehen? Ich glaube daran, dass wenn wir es wagen und den Schritt mit uns selbst tun,

wir dies automatisch stellvertretend für alle anderen tun. Wenn die Grenzen des limitierenden

Denkens gesprengt werden, findet vielleicht das Erkennen statt, dass nichts voneinander getrennt

ist im Universum. Alles schwingt miteinander, verbunden durch diese eine unergründliche Intelligenz,

die uns alle durchströmt.

Mir ist es ein großes Anliegen, dass wir uns in unserem Wirken sehen, inspirieren, bereichern und wertschätzen.

Was auch immer du tust, verberge es nicht vor der Welt. Viele Menschen geringschätzen ihr Wirken so sehr.

Sie sagen: „Ich bin noch nicht so weit. Ich bin noch nicht gut genug um mich zu zeigen.“- Ich sehe das nicht so.

Wenn es danach geht, dürfte man sich NIE zeigen, denn Wachstum und Entwicklung hören nie auf.

Wenn man sich einer Sache widmet, geht der Lernprozess unendlich weiter, man kommt nie an.

Man erreicht einen Horizont und sieht einen neuen vor sich. Und viele Menschen bleiben im Hadern

mit sich und ihrer Vergangenheit, der scheinbaren Identität, hängen. Es geht darum in seiner Handlung

aufzugehen, sich darin zu erkennen und die Liebe und Freude in diesem Handeln weiter zu tragen und

mit anderen Menschen zu teilen. Die Welt braucht deine Kunst was auch immer es ist, das du gerne tust.

Stell dir eine Welt ohne künstlerisches Wirken vor, unmöglich! Jedes Kunstwerk ist also wertvoll

und ist es wert gesehen zu werden, denn es ist einzigartig.

Bild von bridgesward auf Pixabay
Bild von bridgesward auf Pixabay

Ich habe eine Gruppe bei facebook gegründet, die eine Plattform für genau diese Themenfelder sein soll.

Hier wollen wir uns zeigen, sehen und stärken. Ich freue mich wenn ihr mich dort unterstützt und wir uns

gegenseitig auf dem Weg zu uns selbst begleiten.

 

Wenn euch das Feld der bildenden Kunst interessiert, ihr euch aber für unbegabt haltet oder das Gefühl habt

keinen Zugang zu Kreativität zu haben, kann ich Ideen und Impulse geben, die vielleicht hilfreich sind.

Schreibt mir eure größten Schwierigkeiten eine künstlerische Tätigkeit anzufangen oder weiter zu entwickeln,

obwohl es euch dort hin zieht? Was hält dich davon ab zu malen, Musik zu machen, zu tanzen, usw.

Ich werde die Fragen in zukünftigen Artikeln behandeln und freue mich über euer Mitwirken.

 

Auf ans Werk.

Eure Mascha  

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